Fahrtbericht Rumänienfahrt vom 17.03. bis 24.03.2018

„Verspätete Winterfahrt zum Frühlingsstart“

7 Personen und 4 Fahrzeuge mit Hänger machten sich am Samstag früh auf den Weg:

Leitung: Uwe, Mitfahrer: Uschi, Corinna, Achim U., Walter und die Neulinge Guido und Klaus

Bereits auf die A 13 südlich vom Dreieck Lübbenau, standen die ersten PKW wegen der Schneeglätte und nicht angepasster Fahrweise in den Gräben der Autobahn. Dieses Bild setzte während der ganzen Reise fort. Am Sonntag war der Schneefall so heftig, dass die Fahrt vor dem Abbruch stand. Uns hat der Winter fahrtechnisch nicht beeinflusst – nur die Pausen und der Aufenthalt im Freien wurden sehr kurz.

Nach 1.450 km Fahrt luden wir in Petersdorf den ersten Teil unserer Ladung ab: Möbel einer Potsdamer Kita für den dortigen deutschen Kindergarten (20 Kinder). Die Leiterin des Kindergartens war dankbar für die Möbel, denn im Sommer will sie einen Vorschulklasse aufmachen.

Zentraler Anlaufpunkt für 3 Nächte war eine Wohnung der ev. Kirchengemeinde in Fagarasch.

Von dort aus fuhren wir ins 70 km entfernte Wolkendorf zu Hans-Otto Kasper. Nach der erfolgreichen Unterstützung eines Rollstuhlfahrers bei der Umbau und Renovierung seiner „Behausung“ hat Hans-Otto uns eine andere bedürftige Familie in der gleichen Straße seines Ortes vorgestellt. Das Fundament für ein zusätzliches Zimmer wurde bereits erstellt.

Wir übergaben 300€ für den Kauf der Steine, Wir entluden gebrauchsfähige Fenster, Tür, Bauholz und Kleidung. Schnell waren um unsere Fahrzeuge eine Traube von Nachbarn, die uns nach aller Art von Kleidung fragten. Darauf waren wir vorbereitet und unter Vermittlung von Hans-Otto verteilten wir viele Kleidungsstücke an die sehr bedürftigen Nachbarn.

 Einen gebrauchten Elektroskooter übergaben wir einen gelähmten Mann, der damit in der Lage ist, sein Bett zu verlassen und am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Zurück in Fagarasch fuhren wir am 2. Tag bei Schneetreiben nach Bekokten und Seligstadt. In Bekokten, der Spielstadt (siehe www.kinderspielsadt.ro), kaufte die Kirchengemeinde ein weiteres verfallenes Nachbarhaus auf. Durch die Erweiterung der Spielstadt finden dort ständig Umbaumaßnahmen statt, so z.B. der Anbau einer Großküche an den Speisesaal. In den Ferienmonaten spielen dort jeweils eine Woche lang 140 deutschsprachige und rumänischen Kinder das Erwachsenenleben, wählen ihren Bürgermeister, backen, bauen, kaufen und verkaufen, 2017 lernten so insgesamt 420  Kinder das Funktieren des Gemeinwesens. Im Nachbardorf Seligstadt besichtigten wir nur die Einrichtung (siehe: www.seligstadt.ro), deren Ziel es ist, als Jugendherberge und Bildungseinrichtung anerkannt zu werden. In beiden Einrichtungen sahen wir hier und da unsere teilweise vor Jahren anlieferten Möbel und Maschinen. Wir waren sehr beeindruckt.

Die Rückreise starteten wir an mit zwei kurzen Stopps in Hetzelsdorf (Altenheim) und Cojocna bei Pfarrer Rednik, um den Baufortschritt seines Gemeindezentrums zu betrachten. Wie immer entluden wir an allen Punkten hilfreiche Dinge, die hier nicht einzeln aufgelistet wurden.